Was folgt nach dem Aus von GrossLuzern?
Nach dem klaren Volks-Nein in Adligenswil, Ebikon und Kriens ist das mit viel Behördenpropaganda angepriesene Fusionsprojekt „GrossLuzern“ definitiv gestorben. Das an Deutlichkeit nicht zu übertreffende Verdikt ist die Wende zu einem politischen Neuanfang. Es ist an der Zeit, dass diejenigen Politiker, welche die eigene Gemeinde an den Mammon verschachern wollten, die Zeichen der Zeit erkennen und frischen, unverbrauchten und motivierten Zukunftskräften Platz machen.
Ebikon und Kriens bringen GrossLuzern zum ScheiternDank der Stimmbürger in Ebikon und Kriens wurde heute aus der angeblich „Starken Stadtregion“ eine bestenfalls mittelmässige Stadtregion. Mit wuchtigen 70 % NEIN-Stimmen haben die zwei Agglogemeinden gezeigt, was sie von den Visionen der Fusionsturbos halten: Gar nichts!
Hier treffen sich die Fusionsgegner am 27. November 2011Am Sonntag, 27. November 2011, organisieren Fusionsgegner zwei Abstimmungstreffs in der Luzerner Agglomeration, wo sie gemeinsam den Resultaten der Vorlagen zur „Starken Stadtregion“ entgegenfiebern. Um 14.00 Uhr startet der Treff der IG Ebikon und ab 16.00 Uhr lädt das Komitee für ein eigenständiges Kriens (KeK) zum gemütlichen Beisammensein.
|
Erweiterte Kooperation und Fusionsvertragsverhandlungen in Ebikon abgelehntPressemitteilung der IG-Ebikon vom 27.11.2011
Die Ebikoner Stimmberechtigten haben das Szenario «Erweiterte Kooperation» mit 78.16 % Nein gegen 21.84% Ja und die Aufnahme von Fusionsvertragsverhandlungen mit 69.96 % Nein gegen 30.04 % Ja abgelehnt.
Die IG-Ebikon freut sich, dass sich die Mehrheit damit auch klar gegen eine Fusion ausgesprochen hat. Sie dankt allen herzlich, welche die Argumentation der IG-Ebikon berücksichtigt und im Sinne ihrer Empfehlungen gestimmt haben.
Stellungnahme Starke Stadtregion der Jungfreisinnigen der Stadt LuzernEine fundierte und gut dokumentierte Stellungnahme der Jungfreisinnigen der Stadt Luzern. Detailliert gehen sie auf die Schwachpunkte des Schlussberichts Starke Stadtregion Luzern ein. Leider gaben sich die älteren Herren der FDP nicht halb so viel Mühe, den Schlussbericht zu analysieren und als grosse Lobhudelei auf gewünschte Visionen zu identifizieren. Wirklich echt lesenswert. |
Postfach
6215 Beromünster
Kto.-Nr. 44412.31
Raiffeisenbank
6215 Beromünster
BC-Nr. 81170
IBAN: CH84 8117 0000 0044 4123 1



